PAVASARIS

Nach Frank Wedekind Frühlingserwachen 

Valmiera & Riga, Lettland 

Premiere 3. August 2018/ Wiederaufnahme 19.Oktober 2018

- Videomaterial auf Anfrage -

 

Regie · Alicia Geugelin 

Dramaturgie · Evarts Svilpe 

Komposition, Arrangement  · Jēkabs Nīmanis  

Bühnenbild · Kārlis Tone 

Kostüm · Inese Tone

 

Mit · Reinis Boters, Āris Matesovičs, Klāvs Mellis, Ance Strazda

 


PRESSESTIMMEN

 

"... Das Stück Pavasaris ist ein Höhepunkt des Festivals. Es geht um die Geschichte von vier Jugendlichen. Wie Magnete ziehen sie sich gegenseitig an, stoßen sich gegenseitig ab und können weder zusammenkommen, noch voneinander lassen. Eine große Wirkung hat nicht nur das elektrisierende Spiel der vier Schauspieler, sondern auch die präziese gefundene Form des Stücks. Die Songs, die von der Underground Band der vier Jugendlichen gespielt werden, dienen als Blitzableiter ihrer Gefühle. In der Musik äußern die Figuren ihre Liebe zueinander und werden zerbrochene Herzen wieder zusammengeflickt. Gleichzeitig wird eine ironische Ebene gewahrt, da Hits wie Britney Spears Hit me baby one more time interpretiert werden. [...]

Pavasaris ist eine der stärksten Theatererscheinungen dieses Jahres."

- Kroders.lv, 06.08.2018

 

" [...] die 4 Helden des Frühlings haben einen isolierten Schutzplatz gefunden, isoliert von der Erwachsenenwelt. In der Inszenierung der deutschen Regisseurin Alicia Geugelin ist wenig vom Ursprungsststück aus Wedekinds Frühlingserwachen geblieben, in dem es um 14jährige Jugendliche und ihren Problemen vor dem Hintergrund des 19. Jahrhunderts geht. Im Frühling sind die Helden älter und verstehen ganz gut, wie ihr Körper funktioniert.  [...] Im Zentrum steht die Beziehung zwischen dem Individuum und der Welt. Auf der Bühne sehen wir eine Gemeinschaft aus vier Gleichgesinnten, die die Hoffnung hat, sich zumindest hier von der Gesellschaft abgrenzen zu können, in die sie sich nicht integrieren möchten. Die anziehende Eigenschaft der Theatertruppe Kvadrifrons ist das absolute Hineinwerfen ins Spiel. Das Radikale von Jugendlichen im Spiel der Schauspieler ist so pur und erfrischend, dass es die Hoffnung auf eine bessere Generation verspricht.  [...]  Die Endakkorde der Vorstellung, das Lied von Jurgis Kulakov, in dem ein knospender Zweig zum Sinnbild für das Leben wird, entlassen den Zuschauer euphorisiert in die Nacht."

- Diena.lv, 11.08.2018