KILLING IN THE NAME OF

Ein dokufiktionales Musikschauspiel 

 

Stückentwicklung nach Kleist, Hebbel, Shakespeare, Schiller

Gewinnerstück START OFF - Wettbewerb

Lichthoftheater Hamburg

 

Tickets hier

© Philip Artus

Von und Mit · Michael Del Coco, Louis von Klipstein, Thea Rasche, Jakob Walser

 

Regie · Alicia Geugelin 

Dramaturgie · Elise Schobeß

Musikalische Leitung · Tonio Geugelin

Bühnenbild · Letycia Rossi

Kostüm · Pia Preuß

 

Vier Menschen in einem Raum planen ein Attentat, um die Welt von Ungerechtigkeit zu befreien. Dafür ist jedes Mittel legitim - wenn es dem höheren Zweck dient.

Doch so einfach scheint es nicht zu sein. In der Enge des Raumes werden Argumente hin und her geworfen: Recht oder Moral, Not­wehr oder Verbrechen? Was zählt ein Menschenleben? Wann ist Tö­ten erlaubt und wer legt dafür die Kriterien fest?

Die vier berühmtesten Attentäter der Literaturgeschichte treffen aufeinander: Tell, Brutus, Judith und Kohlhaas. Ihre Geschichten stoßen auf dokumentarisches Material real existierender Attentäter*innen und so wird die Frage verhandelt, was den Freiheits­kämpfer von der Terroristin unterscheidet. Zwischen verbalem Schlagabtausch und musikalischen Interven­tionen wird das Publikum zum Spielball in der Rolle zwi­schen Richter*in und Kompliz*in.

Am Ende trifft nicht die Ideologie auf das System. Am Ende geht es nur um den einen Moment: wenn ein Mensch auf den anderen zielt und eine Entscheidung trifft.